Der Wiesecker Förderverein der Diakonie arbeitet ausschließlich ehrenamtlich
und kann daher alle Mitgliedsbeiträge und Spenden für die Unterstützung von Pflegebedürftigen verwenden.
Die Evangelische Pflegezentrale der Diakonie in Gießen erhält diese Spenden.
Wofür wurden die Spenden des Wiesecker Fördervereins bisher verwendet?
Seit seiner Gründung im Jahr 2000 konnte der Wiesecker Förderverein einiges zur Entlastung des Budgets für die Pflege in Wieseck beitragen. Dank den Mitglieds- beiträgen der rund 240 Mitglieder sowie Spenden von Einzelpersonen und Unter- nehmen im Stadtteil konnten folgende Spenden an die Evangelische Pflegezentrale gegeben werden:
Spenden in 2002:

Im Jahr 2002 wurde ein „Smart“ für die in Wieseck im Rahmen der ambulanten Pflege anfallenden Fahrten gestiftet.

So rollt die Hilfe weiter – 
                             mobil und wendig!


Spenden in 2003:

In 2003 konnten bereits € 8.000,00 aus Mitgliedsbeiträgen an die Evangelische Pflegezentrale überreicht werden. Das Geld wird für notwendige Anschaffungen 

eingesetzt, die nicht über die Pflegesätze gedeckt sind: 
• ein Absauggerät und ein Kompressor
   zur Ergänzung des Sterilisationsraums 
• sowie die Handyausstattung für das
   Wiesecker Pflegepersonal 
sollen hiervon bezahlt werden!
Darüber hinaus zeichnet sich bei der Evangelischen Pflegezentrale Gießen ein Defizit für 2003 in Höhe von 280.000 € ab, für Wieseck sind es rund 42.000 €, die fehlen. Um dieses Defizit zu mindern, dafür werden in der Zukunft Ihre Spenden benötigt.

Jede Spende hilft, die Pflege in Wieseck weiterhin menschlich zu gestalten!


 
Warum benötigt die Evangelische Pflegezentrale Spenden?
Die Evangelische Pflegezentrale bietet ambulante Pflegedienste für etwa 240 Pflegebedürftige in Gießen an und ist damit die größte Pflegeeinrichtung in Gießen.
Wieseck ist wiederum innerhalb der Pflegezentrale die größte zu versorgende Gemeinde: etwa ein Sechstel oder 40 der betreuten Pflegebedürftigen leben hier und werden von 4 Pflegekräften der Evangelischen Pflegezentrale versorgt.
Ganz konkret kümmert sich die Pflegezentrale hier zum Beispiel um:

• die häusliche Krankenpflege
• Körperpflege
• Versorgung
• Einkaufen und andere
   hauswirtschaftliche Tätigkeiten
• Kinderbetreuung bei Krankenhaus- oder
   Kuraufenthalt der Sorgeberechtigten
• Verleih von Pflegehilfsmitteln

Wenn in der Familie oder im Freundeskreis Menschen pflegebedürftig werden, haben nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihre Angehörigen große Schwierigkeiten, damit umzugehen. Da geht es um ganz praktische Fragen,  wie zum Beispiel grundlegende Handgriffe bei der Pflege von Menschen, über organisatorische Probleme wie die Pflege in die alltäglichen Pflichten integriert werden kann, bis dahin, dass die Angehörigen auch psychologisch mit der neuen Situation umgehen lernen müssen. 
Daher unterstützt der Wiesecker Förderverein den wichtigen Arbeitsbereich: Beratung, Begleitung und Schulung der Angehörigen in Kursen und Gesprächskreisen.

Wie wird die Arbeit der Evangelischen Pflegezentrale finanziert?
In aller Kürze: leider nur unzureichend.

Die Evangelische Pflegezentrale erhält von den Pflege- und Krankenversicherungen die sogenannten Pflegesätze für Ihre Arbeit. Doch Bedarf und Finanzierung klaffen immer weiter auseinander; heute schon reichen die Pflege- sätze nicht mehr aus. Hinzu kommt, dass die 


Bild mit freundlicher Genehmigung von MC&LB

Pflegesätze so ausgelegt sind, dass nur die reinen Versorgungsleistungen abgedeckt sind. Doch was ist, wenn der pflegebedürftige Mensch einfach mal ein offenes Ohr braucht, Seelsorge und Beistand oder einfach ein wenig Zeit für den zwischen- menschlichen Kontakt?
Das Pflegeleitbild der Evangelischen Pflegezentrale orientiert sich an der Würde des Menschen und gründet sich auf christliche, diakonische Werte. Dazu gehört, dass die Bedürfnisse von Pflegbedürftigen nach zwischenmenschlichem Kontakt, nach Beistand, nach Begleitung, aufgegriffen werden. Dass Hilfsbedürftige nicht im Stich gelassen werden und Sterbende und Trauernde nicht allein gelassen werden,
dafür steht die Evangelische Pflegezentrale ein. 
Eine solche Unterstützung wünscht sich wohl jeder Mensch. Doch die hierfür notwendige Zeit wird von keiner Pflegekasse, keiner Krankenkasse bezahlt.

Schon heute zeichnet sich ab, dass die Pflegedienste ihre Angebote mit der gegenwärtigen Finanzierung nicht so fortsetzen können, wie wir alle es gern hätten: alternative Modelle sind nötig. Doch bis es so weit ist, ist die Evangelische Pflegezentrale auf zusätzliche Gelder und Spenden angewiesen.

Die Wiesecker Bürgerinnen und Bürger werden von der Evangelischen Pflegezentrale betreut – Spenden kommen damit den Wieseckerinnen und Wieseckern zu Gute!